MTB-Transalp für Einsteiger

Vorbereitung

Gardasee

Vorbereitung und Planung

Was brauche ich, wie bereite ich mich vor?

Ausrüstung:

Im Buch und im Abschnitt "Packlisten" findet Ihr Hinweise zum Zubehör, den Ersatzteilen und der Bekleidung die man für einen Alpencross benötigt. Auch in der rechten Seitenleiste sind einige Beispiele für sinnvolles Equipment aufgeführt.
Unentbehrlich für einen Alpencross ist natürlich ein entsprechender Rucksack.  Ich habe mich für den Deuter Transalpine 30 entschieden und bin sehr, sehr zufrieden.

Karten bzw. die Kartenschnitte aus dem Buch sind hilfreich, aber ICH würde nie ohne ein Navi starten. Ich hatte mir dehalb bereits 2013 das Garmin Oregon 600 bestellt.
Es ist kein typisches bike-Navi, denn es ist relativ schwer, aber dafür hat es den Vorteil, dass man auch normale Mignon-Batterien einsetzen kann, falls der Akku schlapp macht (ist mir 2015 tatsächlich auch passiert).
Falls das Navi mal dauerhaft ausfällt, sollte man zur Sicherheit die gps-Daten der Tour auch auf dem Handy dabei haben. Dazu eignen sich m.E. am besten Apps mit offline-Karten wie etwa Maps3D, komoot etc.

Um das Handy am Lenker befestigen zu können gibt es tausend Möglichkeiten.
Ich habe mir den Quadlock-Halter (siehe Seitenleiste) gekauft. Nicht ganz billig, aber sehr empfehlenswert.

Nach der 2014er Tour stellte ich mit Bedauern fest, dass ich zu wenig Fotos gemacht hatte. Andererseits will man ja auch nicht ständig anhalten um Fotos zu machen. Für die 2015er Tour hatte ich mir also eine Gopro gekauft (Hero 4 silver). Ich hatte die Kamera fast nur am Brustgurt (Upside down) und leider relativ oft zu tief eingestellt. Viele der Aufnahmen waren unbrauchbar bzw. suboptimal aber trotzdem sind die Erinnerungen durch einen Film viel intensiver als durch Fotos.

Zwei Dinge, die man auch unbedingt berücksichtigen sollte:
-eine gute Gesäßcreme, denn wenn man (fast) nicht mehr schmerzfrei sitzen kann, macht die Tour deutlich weniger Spaß.
-Carbo-Gels. Ohne die Xenofit-Gels hätte ich an dem einen oder anderen Anstieg sicher kapituliert.  Zudem hatte ich nie Magenprobleme - ich kann die Marke absolut empfehlen.

Alpencross-Training:

Das Training für die Premiere 2014 war recht überschaubar:
-nicht mehr als 1x die Woche meine Hausrunden oder Touren im Landkreis
(selten mehr als 50 km / 600 hm)
-eine Tagestour am Tegernsee / Spitzingsee mit ca. 1.000 hm
-an Pfingsten der Test am Tremalzo, den ich aber nach 1600 hm abgebrochen habe.
Die Vorbereitung 2015 war dann ähnlich überschaubar:
-ein Technik-Training am Vatertag im Bikepark am Geißkopf,
-eine Tagestour um den Rauschberg
-eine Drei-Tages-Tour "Tegernsee-Kramsach-Alpbach-Kramsach-Tegernsee".

Um meinen Rücken an die Belastung zu gewöhnen, machte ich meine Hausrunden immer  mit vollem Rucksack z.T. sogar mit Zusatzgewichten (volle PET-Flaschen).

Guided Tour oder auf eigene Faust:

Natürlich hatte ich mir 2014 über etliche Wochen auch Gedanken gemacht, ob ich eine geführte Tour buchen sollte, aber folgende Punkte sprachen für mich dagegen:
-da ich mich nicht besonders fit einstufte, wollte ich nicht der Bremser der Truppe sein
-ich hätte auch bei schlechtem Wetter starten müssen
-die Kosten wären deutlich höher gewesen

Unsere Entscheidung war goldrichtig,
denn wir konnten unser Tempo selbst bestimmen, konnten den geplanten Start um drei Tage nach hinten schieben und haben vergleichsweise wenig bezahlt:
2014 mit 4 Übernachtungen, alles in allem, ca. 350 € p.P.
2015 mit 6 Übernachtungen, sowie dem Rücktransport, alles in allem, ca. 475,- € p.P.

Zimmerreservierung:

Die Zimmer reservierten wir erst kurz vor dem Start. Uns war klar, dass wir für jeweils eine Nacht, keine tollen Hotels buchen müssen, außerdem hatten wir gelesen, dass Privatvermieter und kleine Pensionen die Radklamotten waschen. Dem war dann auch so und das ist m.E. mehr wert als jeder Stern!