MTB-Transalp für Einsteiger

E-MTB-Alpencross: Tegernsee - Gardasee, Tag 7 und 8

Gardasee

Pregasina und Lago di Ledro

Entgegen 2014 und 2015 hatten wir dieses Jahr (vermutlich wegen unserer E-MTB) auch noch am nächsten Tag Lust auf’s biken und starteten daher über die alte Ponalestr. hoch nach Pregasina. Wir ließen die erste Albergo „Rosalpina“ links liegen und fuhren bis zur Albergo Panorama. Dieses Lokal ist echt mit Vorsicht zu genießen, denn dort hat man einen tollen Ausblick und sitzt so gemütlich, dass es nach einem Bier schwerfällt weiterzufahren.

Wir haben uns dann doch aufgerafft und sind weiter Richtung Passo Rochetta gefahren, drehten dann aber kurz oberhalb von Malga Palaer um, weil der Schotter tief und unfahrbar wurde. Wir rollten also wieder runter, machten einen kurzen Abstecher zu einem wirklichen tollen Aussichtspunkt und verlangten den Bremsen runter zum Albergo Panorama wieder einiges ab.

Im Fels:
die alte Ponalestraße. Kaum vorstellbar, dass ich die früher noch mit dem Motorrad gefahren bin.

Unter dem Vorwand die Bremsen abkühlen zu lassen, gönnten wir uns erneut ein kühles Bier und unterhielten uns mit einem biker aus Rothenburg, der bei der Hitze ohne E-Unterstützung hier hochgekurbelt war.
Da wir nicht ewig sitzen bleiben konnten, ließen wir unsere Räder dann die Ponalestr. runterlaufen. Richtig schön wird der Weg erst kurz nach der Weggabelung zum Ledro. Ein Muss für jeden, der mit dem bike in Riva/Torbole ist.
Zurück im Hotel beschlossen wir einen Tipp aus dem ULP-Buch zu testen, die Osteria „La Contrada“. Als wir gegen 17:15 davor standen wurde uns aber erklärt, dass das Lokal erst um 19:00 Uhr öffnet.
Also gingen wir in die Via Fiume zum anderen Tipp „Leon d’Oro“.   Dort sitzt man in einer engen Gasse an teils schiefen Tischen, aber das Essen war sehr gut, die Bedienung extrem freundlich (und hübsch). Als wir gerade an dem obligatorischen Grappa nippten, kamen zwei bekannte Gesichter auf uns zu. Die beiden biker, die in St. Pankraz und Dimaro im gleichen Hotel waren. Ja, so klein ist die biker-Welt.

Hinterher gingen wir wieder in die Bar Pini und genossen die Aussicht auf den See.

Am nächsten Morgen das gleiche Spiel, wir hatten immer noch Lust auf’s biken, also fuhren wir über die Ponalestr. hoch zum Ledrosee, umrundeten diesen im Uhrzeigersinn, fuhren dann wieder runter zur Weggabelung und dann wieder hoch nach Pregasina ins Albergo Panorama.
Wir lernten ein MTB-Pärchen aus Frankfurt kennen und erfuhren, dass auch das Lokal neben dem Al Porto in Torbole sehr gut sein soll. Nach zwei kühlen Bierchen waren wir wieder auf Betriebstemperatur und genossen ein letztes mal die Fahrt auf der alten Ponalestr. runter nach Riva.

Bar Pini
Bar Pini
Da wir bereits vom Mittwoch wussten welcher Andrang in den Restaurants herrscht, blieben wir nur kurz am Pool und fuhren bereits kurz nach 17:00 Uhr nach Torbole ins „Centrale“ und überprüften, ob der Tipp ein Guter war (das war er).
Ein knappe Stunde später kam dann das Pärchen aus Frankfurt und wir hatten alle einen netten Abend.

Natürlich gehörte auch am letzten Abend ein Absacker in der Bar Pini zum Pflichtprogramm.
Mit diesem Ausblick endete also unser letzter Abend in Riva,
einem wirklich schönen Fleckchen Erde!!