MTB-Transalp für Einsteiger

MTB-Alpencross: Garmisch - Gardasee, Etappe 4

Gardasee

Meran - Cles 57,45 km/1.594 hm

Wir wußten, dieser Tag hält eine besondere Herausforderung für uns parat, denn nach dem ersten flachen Stück, begann in Lana die 25%ige Steigung der Völlaner Str. (bis zu den ersten Gebäuden ging’s, aber dann half nur noch schieben). Nachdem die Steigung dann wieder erträglich war, ging es auf Asphalt weiter bergauf bis Völlan.
Da danach nur noch Forstwege auf uns warteten, passten wir eine Anwohnerin ab und baten sie unsere Wasserflaschen aufzufüllen, was sie lächelnd machte.

Weiter und weiter ging es dann bergauf bis wir endlich auf die Gampenpassstr. trafen. Dieser folgten wir dann noch ca. 4 km (220 hm) bergauf, bis wir den Gampenpass erreichten.
Zeit für eine Pause - im Gasthof Gampenpass wechselten wir die verschwitzten Klamotten und füllten die Kalorienspeicher wieder auf. Obwohl es in Meran sommerlich mild war, waren die Temperaturen auf 1518m richtig unangenehm. Wir mussten in beiden Jahren wirklich alle Klamotten anziehen die wir noch im Rucksack hatten, damit die Abfahrt vom Gampenpass einigermaßen erträglich wurde.

Über den sog. Schöpferweg führte ein Trail in den kleinen Ort „Unsere liebe Frau im Walde“. Dann ging es abwechselnd weiter über kleine Orte und Waldwege nach Fondo und von dort über den „Wasserfallweg“ und einen wunderschönen Radweg auf einem Höhenzug nach Don.

Von dort aus folgten wir der Beschilderung zum Kloster „San Romedio“ auf einem ebenfalls sehr schönen Trail, der im unteren Teil lange an einem Wildbach zwischen zwei senkrechten Felswänden bis nach Sanzeno führt.

2014 fuhren wir die Basisroute, hatten also den See schon vor Augen, als wir von Sanzeno nach Revo fuhren. Allerdings mussten wir dazu auf der befahrenen Strasse erst bergab, dann nach Revo hoch, dann wieder zur Brücke über den See bergab und dann wieder nach Cles hoch.
2015 hatten wir dazu keine Lust und entschieden uns dafür, von Sanzeno über das Südufer nach Cles zu fahren. Das sparte das doppelte Auf und Ab, war aber aufgrund des starken Verkehrs auch kein schöner Ausklang der 4. Etappe.

2014 übernachteten wir im "Casa Redolfi" einem alten, aber renovierten Haus in der Via Tiberio Claudio. Das Zimmer war ganz ok, aber das Frühstück war echt schwach.

Der Vermieter empfahl uns damals zum Abendessen das „Ristorante Giardino“ in unmittelbarer Nähe, das aber leider geschlossen hatte.

Kurz vor Cles
Kurz vor Cles
Durch „AroundMe“ fanden wir dann in der Nähe des Zentrums die „Pizzeria Flamingo“. Das Essen war in Ordnung, aber außer uns waren dort nur 5 Gäste.
2015 buchten wir unsere Übernachtung im „Albergo Cles“. Wir hatten Pech und waren in einem noch nicht renovierten Zimmer d.h. keinesfalls besser als im Jahr zuvor untergebracht.
Das Frühstück, weil Buffet, war aber dann so wie wir es uns erhofften. Zum Abendessen wollte uns der Besitzer mit allen Mitteln überreden im hoteleigenen Restaurant das sog. Radlermenü für 18 € zu essen, aber ich wollte das im letzten Jahr empfohlene „Giardino“ ausprobieren.
Mag sein, dass das Radlermenü in dem steifen Hotelrestaurant sein Geld wert gewesen wäre, aber unsere Wahl bereuten wir definitiv nicht.
Das Giardino ist relativ groß und war dennoch fast voll. Kein Wunder, denn das Essen war oberklasse!
Beim nächsten Aufenthalt in Cles wüsste ich noch nicht, wo ich übernachten würde, aber das Abendessen wäre definitiv in diesem Lokal.
Auch diesen Abend ließen wir folglich mit Pizza, Rotwein und Grappa ausklingen.