MTB-Transalp für Einsteiger

MTB-Alpencross: Garmisch - Gardasee, Etappe 1

Gardasee

Grainau-Tarrenz(2014),
Grainau-Landeck(2015) - 77,11 km/1.603 hm

Der Basisroute des Buches folgend, fuhren wir 2014 von Grainau (770 m) aus, rechts um den Eibsee fast ganz herum. Auf diesem Weg gab es etliche tolle Ausichtspunkte auf den Eibsee und die Zugspitze.
2015 sparten wir uns die Umrundung, da wir bis Landeck fahren wollten. Also fuhren wir nachem wir die Eibseestraße überquert hatten auf dem Wanderweg zum Eibsee hoch.
Als wir in Höhe des Parkplatzes wieder auf die Strasse trafen, ignorierten wir den Wegweiser zur Hochthörlehütte. Wir wussten nicht, ob der Weg fahrbar ist, also fuhren wir runter zum See und nahmen dann den beschilderten Abzweig den wir auch schon 2014 genommen hatten. (mittlerweile wurde mir bestätigt, merci Robert, dass dieser Weg auch der sinnvollere ist)
Nach diesem ersten ernstzunehmenden Anstieg auf Schotter, erreichten wir für eine Pause zu früh die Hochthörlehütte (1459 m).

Wir fuhren also sofort weiter auf Asphalt Richtung Ehrwald. Dem Buch entsprechend zweigten wir mehrmals von der Strasse ab, um jeweils nach einigen hundert Metern durch den Wald wieder auf der Strasse zu landen. Dann folgte eine relativ lange Abfahrt an der Talstation der Zugspitzbahn vorbei bis zum Ortsanfang Ehrwald. Hier bogen wir links ab und hätten dann lt. Buch rechts durch den Campingplatz fahren müssen. Aufgrund des „Schieben“-Schildes umfuhren wir den Campingplatz (geradeaus und bei der ersten Kreuzung wieder rechts) und trafen anschließend auf den schönen Plattenweg. Diesem folgten wir, fuhren dann durch die Ortschaft zum nächsten landschaftlichen Highlight: dem Lärchenwald. Nachdem wir auch diesen passiert hatten, ging es ausschließlich auf Forstwegen Richtung Biberwier. Dort kreuzt man in der Nähe eines kubischen Hotelgebäudes eine Sommerrodelbahn.

Weiter ging es auf Forstwegen an einem kleinen See entlang, bis der nächste Anstieg auf uns wartete:
der Fernpass (1270m).

Über etliche Kurven und Kehren ging es auf durchwegs festem Untergrund bergauf. Vom höchsten Punkt aus ging es erstmal auf Forststraßen wieder bergab, bis wir auf die Fernpassstraße trafen. Dieser folgten wir ca. 100 m nach rechts bergauf, überquerten dann die Strasse und folgten einem Forstweg der anfangs relativ flach verläuft. Nach einigen hundert Metern ging es dann nach links über einige Kurven steil bergab und nachdem der Weg wieder flacher wurde begann ein wirklich toller Trail, der am Ende durch das Schloss Fernstein führt (Schiebestrecke) und am Fernsteinsee endet.
Wir unterquerten die Bundesstr. und fuhren über Trails (Jakobsweg) weiter nach Nassereith, wo uns das Restaurant „Seebua“ für die erste Pause des Tages empfohlen wurde.

Gasthof Seebua in Nassereith
Gasthof Seebua in Nassereith
2014 war es für die erste Pause eigentlich zu spät, wir waren nämlich schon ziemlich platt. Das war auch der der Grund warum wir uns 2015 den Weg um den Eibsee sparten und daher eine Stunde früher beim Seebua einkehren konnten.

Mit vollem Magen fuhren wir erst auf Aspahlt und dann weiter auf ruhigen Forstwegen Richtung Tarrenz, dem Ziel der ersten Etappe 2014. Übernachtet haben wir bei einem Privatvermieter im „Haus Annie Kiechl“. Das Zimmer war sauber, unsere Klamotten wurden gewaschen und angetrocknet, die Vermieterin sorgte für eine fast familiäre Atmosphäre.
2015 hatten wir uns für die Variante Jakobsweg entschieden und fuhren daher weiter. In Imst folgten wir der Beschilderung und der Weg war anfangs auch noch ganz nett zu fahren. Dann kam ein langweiliger Abschnitt an der Bahnlinie und anschließend unfahrbare Wurzelpassagen bergauf. Der Jakobsweg ist unserer Meinung nach nicht empfehlenswert.
Außerdem brachte uns die Zeitverzögerung durch den Jakobsweg noch eine stattliche Regendusche ein, die wir nicht genossen hätten, wenn wir gemütlich über den Radweg nach Landeck gefahren wären.

Übernachtet haben wir 2015 im Gasthof Greif in der Stadtmitte. Das Essen war sehr lecker, das Zimmer ok. Unsere Klamotten mussten wir aber selber waschen und im Skikeller trocknen lassen.